Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Wir haben aus den vielen Einsendungen 10 schöne Liebesgeschichten ausgesucht.
Und das gab es zu gewinnen!

Unsere Gewinner-Geschichte

Tine hat das romantische Wochenende mit Ihrem Freund in Wien gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!

Sissi & Franz Gewinnspiel GewinnerAls ich 2008 mit Anfang 20 nach Südafrika reiste, habe ich mit vielem gerechnet - aber sicherlich nicht damit, meinen Freund und späteren Vater meines Kindes zu treffen. Es waren nur drei Wochen, die wir dank eines Austauschprojekts zusammen verbrachten - drei Wochen, in denen er mich von Tag 1 an faszinierte und mein ganzes Leben auf den Kopf stellte. Als der Abflug näher rückte, war ich unheimlich traurig - wegen ihm. Weil ich so gerne noch mehr Zeit mit ihm verbracht hätte. Wir tauschten unsere Adressen aus und ich schrieb ihm einen Brief, auf den ich schon bald eine Antwort erhielt. Es folgten weitere Briefe, Telefonate und später stundenlange Chats, bis wir uns eingestanden, dass trotz 9000 km zwischen uns da mehr als nur eine Freundschaft war. Da ich aber gerade mein Studium anfing und kein Geld für einen Flug hatte, sahen wir uns erst ein Jahr nach meiner Abreise in Südafrika wieder. All die Sorgen bezüglich unseres Wiedersehens im Vorfeld waren unbegründet: Die kommenden Wochen, obwohl sie so kurz waren, überzeugten mich schließlich, um diese Liebe zu kämpfen. Es folgte eine jahrelange Fernbeziehung mit Höhen und Tiefen, weil ein Zusammenleben ohne gleich heiraten zu müssen, was für uns so früh nicht in Frage kam, kaum möglich war. Glücklicherweise erhielt mein Freund in dieser Zeit auch Besuchervisa, um auch meine "Welt" kennenzulernen. Obwohl wir uns nur alle halbe Jahre für maximal zwei Monate am Stück sahen, waren wir uns sicher, dass wir zusammen alt werden wollen - auch wenn uns viele, viele Steine in den Weg geschmissen wurden. Erst durch die Schwangerschaft mit unserem Sohn wurde unsere Fernbeziehung beendet. Drei Wochen vor der Geburt durfte mein Freund 2015 endlich nach Deutschland - ohne Rückflugticket. Seitdem wohnen wir - nach 7 Jahre langer Fernbeziehung - endlich zusammen und genießen unser Familienglück. Auch wenn es manchmal nicht einfach ist - ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und sich das Kämpfen gelohnt hat. Love conquers all.

Von Tine

Weitere tolle Geschichten findet Ihr hier.

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Liebe Brunch Freunde und Genießer! Sissi und Franz - Christina und Julian - what comes next? Wir sind zwar kein Prinzen- oder Kaiserpaar, aber dafür haben wir uns wie Sissi und Franz in den Bergen kennengelernt. Wir wollen das Ganze toppen, unser Liebesglück begann nicht in Österreich, sondern in den Bergen Nepals. Vor fast 3 Jahren haben wir dort beide bei einer Trekkingtour vom Uni-Sport mitgemacht, sind 30 Tage lang durch das Himalaya Gebirge gewandert, haben auf Hütten geschlafen und dann gemeinsam den Gokyo Ri erklommen. Damals waren wir einfach gute Teampartner, konnten uns gut gegenseitig motivieren, jeden Tag den Rucksack wieder aufzuziehen und Fuß vor Fuß zu setzen. Nach den Strapazen in den Bergen haben wir uns in Kathmandu gemeinsam in eine Riksha gesetzt und die Stadt erkundet, eine gute Alternative zu Sissi und Franz‘ kaiserlicher Kutsche... Wieder zurück in Deutschland war schnell klar, wir sind nicht nur ein gutes Gipfelstürmerteam, sondern brauchen uns auch so. So haben wir zwei uns wohl gesucht und in den Bergen Nepals gefunden. Ein halbes Jahr später machte Julian mir - mal wieder in den Bergen bei einer Klettersteigtour - einen Heiratsantrag. Ja, ich will! Und zwar nicht nur Berge mit dir erklimmen, sondern das gesamte Leben gemeinsam meistern. Während unserer letzten großen Reise mit dem Motorrad durch Vietnam haben wir dann unsere Hochzeitspläne geschmiedet, um unser Liebesglück zu besiegeln. Und - tata - seit nun drei Wochen sind wir Mr. und Mrs. Döring. Möge unsere Liebesgeschichte nie enden und uns noch so manch schöne (Reise-)Momente bescheren!

Von Christina

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Mit einer Kollegin zusammen musste ich mit der Bahn zu einem Geschäftstermin fahren, und wir wollten uns im Hauptbahnhof treffen. Den Zug verpassten wir, denn sie stand im Stau. Ich kaufte mir eine Zeitung und ein Päckchen Kekse, setzte mich an einen Tisch im Wartebereich und widmete mich der Zeitungslektüre. Während dessen setzte sich ein Mann mir gegenüber. Erst als es auf dem Tisch raschelte, sah ich auf. Er öffnete das Kekspäckchen und begann davon Kekse zu essen. Einer nach dem anderen. Schließlich räusperte ich mich entrüstet. Er ließ sich nicht beirren und grinste nach jedem Bissen. Das brachte mich innerlich auf die Palme. Ich dachte, jetzt musst du auch ran an deine Kekse, sonst sind sie weg. Demonstrativ nahm ich einen Keks. Seine Reaktion kam prompt: Er grapschte gleich drei Stück auf einmal und biss genüsslich zu. Jetzt beeilte ich mich, einen weiteren Keks zu ergattern, er nahm gleich vier. Schließlich war nur noch ein Keks im Päckchen. Er nahm ihn heraus, zerbrach ihn und reichte mir das größere Stück. Während ich nach dem halbe Keks griff entfuhr es mir: „Siiiee!“

Mein Handy klingelte. Ich konnte es nicht aus der Handtasche holen, denn der blöde Reißverschluss klemmte. „Darf ich helfen?“, fragte mein Gegenüber zuvorkommend. Ich schüttelte den Kopf, zerrte erfolglos an meiner Tasche herum, dann bat ich ihn, mir zu helfen. Das tat er mit einem sympathischen Gesichtsausdruck, einem Lächeln, das in mir das Eis schmelzen ließ. Schnell bekam er den Reißverschluss auf. Als ich hinein sah, stockte mir fast der Atem: Drinnen lag tatsächlich mein Kekspäckchen. Spitzbübisch schaute er mich an und grinste. Puh, war mir das peinlich. Ich nahm das Kekspäckchen aus der Tasche, gab es ihm und entschuldigte mich. Er drehte es ein paarmal herum, hantierte mit ihm wie es ein Zauberer macht und gab es mir zurück. „Hauptsache meine Kekse haben geschmeckt“. Ich wurde knallrot und merkte, ich hatte mich in ihn verknallt. Verschämt legte ich das Kekspäckchen zurück in meine Handtasche.
Blöderweise stand plötzlich meine Kollegin vor mir. Hektisch drängte sie mich, denn der nächste Zug stand schon abfahrbereit am Bahnsteig. Rasch sagte ich adieu. Er war sitzen geblieben, lächelte vor sich hin und winkte mir zu.
Als ich mit meiner Kollegin im Abteil saß, plapperte diese unentwegt mit belanglosem Zeug auf mich ein. Sie bemerkte gar nicht, wie ich vor mich hinträumte. Auf einmal sagte sie: „Habe ich einen Kohldampf! Kein Wunder, ohne Frühstück.“ Ich bot ihr meine Kekse an. Als ich aber das Päckchen aus der Tasche holte, bemerkte ich in der Klarsichtfolie eine Visitenkarte. Sie war von ihm. Ich rief ihn an. Er war wie ich entzückt. „Wann und wo essen wir zusammen wieder Kekse?“ Ich verabredete mich mit ihm und jetzt ist er mein Ehemann. Seitdem gehen auch die Kekse nicht mehr bei uns aus.

Von Irene

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Wunderbare Verwechslung! Unsere Geschichte begann auf einer Wiese am Saarufer mit einem Buch von Henning Mankell. Ich lag in der Sonne und war in einen Krimi von Henning Mankell vertieft, als plötzlich meine Sissi (Judith) mit einem anderen Buch vom selben Autor auftauchte und sich neben mich setzte. Wir begannen uns zu unterhalten und verstanden uns auf Anhieb gut. Ich schlug vor einen Kaffee trinken zu gehen. Im Kaffee kamen wir dann im Gespräch von schwedischen Krimiautoren zu Blind Dates und sie fragte mich, ob ich bereits zuvor welche gehabt hätte. Ich war verwundert, da ich bis dahin noch nie ein Blind Date hatte. Dann stellte sich heraus, dass der Roman als Erkennungsmerkmal für ein Blind Date diente und ich zufällig denselben Autor las. Da sich aber zeigte, dass wir neben demselben Buchgeschmack auch sonst noch viel gemeinsam hatten und es zwischen uns sofort funkte, wurde aus dem Blind Date eine tolle Beziehung.

Von J.B.

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Unsere Liebesgeschichte begann vor drei Jahren, an einem Nachmittag, als mir ein junger Mann in der Bibliothek einen Zettel mit dem Wort "Kaffee?" zuschob. Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, dass er mich bereits morgens "entdeckt" hatte, sich seit dem Gedanken gemacht hatte, wie er mich am besten ansprechen sollte und bereits zwanzigmal an meinem Schreibtisch vorbeigegangen war. Er hat mich so angestrahlt und sah dabei so verlegen aus, dass ich nicht anders konnte als zuzustimmen. Wir trafen uns also etwas später in dem kleinen Café der Bibliothek. "Leider müssen wir jetzt schließen." - Wir haben uns so gut verstanden, dass wir gar nicht mitbekamen, wie die Zeit verflog. Und weil es so unglaublich schön war, gingen wir danach essen und ich lud ihn anschließend zu einem Tee bei mir ein. Ich muss dabei erwähnen, dass er mir später erzählte, dass er doch sehr verwundert war, dass es sich wirklich "nur" um einen Tee gehandelt hat. Nachdem er an dem Abend nach Hause gegangen war, hatte ich gemischte Gefühle. Ich wollte damals unter keinen Umständen eine Beziehung, da ich kurz vor meiner Chemotherapie stand. Ich wollte niemanden mit reinziehen, und nach der letzten eher kräftezehrenden Beziehung wollte ich kein Risiko eingehen. Wir trafen uns ein zweites Mal. Bei dieser Gelegenheit erzählte ich ihm meine Geschichte, und dass ich ihm mehr als eine Freundschaft nicht bieten könne. "Nun wird er gehen", dachte ich. Aber nein, er war damit einverstanden. Meine Therapie fing an, er besuchte mich Tag für Tag. Wir erzählten uns unsere Geschichten, lernten uns immer besser kennen. Er brachte mich zum Lachen. Er lernte sogar ein wenig Klavier spielen, um mich dadurch abzulenken. Die Wochen vergingen und die Therapie neigte sich dem Ende zu. Ich war so glücklich darüber, aber ich glaube er war noch glücklicher. Da wir immer gelacht haben, ist mir damals gar nicht aufgefallen, wie sehr ihn mein Zustand mitgenommen hat. Eines Tages, als wir zusammensaßen und ich ihn glücklich ansah, wurden seine Augen glasig und er drehte sich von mir weg. "Ich möchte einfach nur, dass du gesund wirst. Mehr wünsche ich mir nicht. Ich habe mich vom ersten Moment an in dein Lächeln verliebt, als du damals vor der Bibliothek telefoniert hast. Ich wusste, dass ich es bereuen würde, wenn ich dich nicht ansprechen würde. Du sahst so glücklich aus, ich hätte nie gedacht, dass dich das alles hier erwartet." Und in diesem Moment habe ich realisiert, dass ich ihn nicht gehen lassen möchte, dass ich unglaublich glücklich bin wenn er bei mir ist. Und dass er keine Last, sondern reine Kraft in der ganzen Zeit war. Er war die Hoffnung, die jeden Tag aufs Neue mit einem Lächeln in mein Zimmer trat. Er hätte das alles gar nicht für mich tun müssen, wir kannten uns vorher ja gar nicht. Aber er war von Anfang an da, mir zuliebe, und hat mir bedingungslos seine Aufmerksamkeit geschenkt ohne etwas von mir zu erwarten. Und so habe ich mich in meinen jetzigen Partner verliebt.

Von Lavendel

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Sissi und Franz gar wunderbar, stets war‘n ein heit'res Liebespaar.
Die Liebe, sagt man schön und richtig, ist ein Ding, das äußerst wichtig.
D’rum erzähl ich euch heut‘ voller Glück, und blick‘ auch gerne d‘rauf zurück,
vom Moment der verändern soll mein Leben, denn nach Liebe ewig muss man streben.
Das erste Mal als ich sie sah, Student der Medizin ich war.
Sie saß gar kaiserlich im Raum, sodass ich wähnte mich im Traum.
Auf Anhieb erkannte ich in ihr, das schmerzhaft fehl‘nde Stück von mir,
und wusst‘ ich schon nach wen’gen Stunden, dass ich ihr werd‘ meine Liebe bekunden.
Nach einigen Tagen der Untätigkeit, fühlte ich mich nun doch bereit,
den ersten Schritt zu wagen hin, zu einem neuen Lebenssinn.
So kam es dann an einem Abend, als ich saß neben ihr mich fragend,
ob ich es versuchen solle, und ob sie das denn auch so wolle.
Die Zweifel nahmen überhand, doch griff sie gleich nach meiner Hand.
In ihrem Kuss versank ich selig, in ihren Augen ich ertrank auf ewig.
Auch nach einem Jahr kann ich noch sagen, ich würd‘ es immer wieder wagen,
denn Du bist mein Licht, mein Stern, mein Elixier, mein Herz es gehört auf ewig dir.

Von Daniel

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Meine Freundin und ich waren auf dem Weg zu einer Mottoparty mit dem Dresscode: "Verkleide dich als Moviestar." Also verwandelten wir uns in smarte Bond-Girls. Von Tarzan und Lara Croft bis Scarlett und Rhett waren alle möglichen Filmfiguren vertreten. Es fehlten eigentlich nur noch Sissi und ihr Franz. Damals war ich Single und wollte für den Wiener Walzer unbedingt meinen James Bond finden. Damit die Gäste schneller ins Gespräch kamen, organisierte der Gastgeber ein lustiges Spiel. Jeder bekam von ihm ein kleines Wort-Schild umgehängt und musste sein passendes Pendant finden. Unter den Besuchern kursierten Exemplare wie "Tisch" und "Tennis" oder "Zucker" und "Watte". Mir wurde das "Käse"-Schild zugeteilt. Da Tarzan mit der adäquaten "Glocke" um den Hals nicht ganz mein Typ war, wurde ich erfinderisch. Der einzige noch übrige Begriff, der zu meinem passte, war "Brot". Ich vereinbarte also mit dem Gastgeber, dass ich ihm einen unauffälligen Stupser geben würde, wenn noch jemand erscheinen sollte, der mir gefiel. Plötzlich war er da: Warme braune Augen, ein charmantes Lächeln und eine originelle Verkleidung als Popeye, über den ich als Kind immer herzlich lachen konnte. Mein Plan kam zur Ausführung. Alsbald baumelte ihm das "Brot"-Schild über der Brust. Die nächsten Minuten beobachtete ich ihn unauffällig und überlegte, wie ich ihn ansprechen konnte. Ich wagte schließlich den ersten Schritt und begann eine amüsante Unterhaltung. Auch der "Glocke"-Typ versuchte mit mir anzubandeln, doch ich hatte nur noch Augen für mein "Brot". Zu Mitternacht tanzten wir den kaiserlichsten Walzer meines Lebens. Ich fand, es wurde Zeit für den nächsten Schritt, um dem reizvollsten Mann der Party näherzukommen. Ich versuchte mein Gegenüber davon zu überzeugen, dass das Trinken einer Bruderschaft immer mit einem Kuss besiegelt wird. Er verriet mir später, dass er mich schon von Beginn an durchschaut hatte und einfach mitspielte, weil ihm das sehr gelegen kam. Glücklich und verliebt saßen wir im Anschluss nichts ahnend inmitten von Beifall und Jubelgeschrei, als uns von den Gastgebern der goldene Oscar für das originellste Paar des Abends verliehen wurde. Später begleitete er mich noch zum Taxi und wir versprachen, uns bald wieder zu treffen. Bei Sonnenaufgang fiel ich mit einem seligen Lächeln und dem goldenen Oscar ins Bett und freute mich schon sehnsüchtig auf ein erneutes Wiedersehen. Der goldene Oscar erinnert mich seitdem immer wieder an die Nacht unseres Kennenlernens, und dass wir wie Topf und Deckel zusammenpassen. Ich bin dankbar für das Glück, den Mann kennengelernt zu haben, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte.

Von Sophie

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15 Minuten gesehen, ein paar Sätze gewechselt - das war’s. "Den will ich einmal heiraten!" Dieser Satz war so unrealistisch, dass er mir ganz einfach über die Lippen ging, nachdem ich Alex das erste Mal gesehen hatte. Vor einem Supermarkt, vor dem ich als Studentin Zeitungs- abos promotet habe. Die Info, dass ich 2,50 Euro je ausgefülltem Abo-Formular inklusive Telefonnummer erhalte, brachte ihn dazu, mir den besten Stundenlohn meines Lebens zu verschaffen. Seine Familie und Freunde waren ab sofort mit Zeitungs-Abos ausgestattet. Dann ging er wieder und ich war überzeugt, ihn nie wieder zu sehen. Alle Zufälle, die in den folgenden drei Jahren passiert sind, kann ich nicht aufzählen, das wäre zu lang. Zwei greife ich heraus. Ich wohnte in München, Alex lebte aktuell in England und wir waren zur gleichen Zeit in Konstanz bei Freunden zu Besuch und begegneten uns in einem Club - das konnten wir beide kaum glauben. Wir haben uns sehr gefreut uns zu sehen, die Umstände ließen uns aber entscheiden, dass ein weiteres Kennenlernen keinen Sinn macht. Innerhalb von drei Jahren passierten solche Zufälle noch weitere dreimal - wir hatten keine ausgetauschten Nummern und waren in keinem sozialen Netzwerk verbunden - verrückt?! Bei jedem Treffen war klar, dass da etwas Besonderes in der Luft lag - wir konnten es nur nicht richtig greifen. Der letzte und entscheidende Zufall war, dass wir uns auf einem Festival unter 40.000 Besuchern plötzlich gegenüber standen. Dann war es endgültig um uns geschehen und es war klar, dass wir uns beim nächsten Mal nicht mehr zufällig begegnen wollten. Ab diesem Tag waren wir ein Team und heute sind wir ein glückliches, verheiratetes Paar - seit einer Woche :-). Manchmal meint es das Leben einfach gut. Das sind Momente, an denen man festhalten muss!

Von Carolin

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Unsere Liebesgeschichte begann 1986 im Zug in Südfrankreich. Ich war auf dem Weg in den Urlaub und meine zukünftige Frau (Spaniern) war auf der Rückreise von Italien nach Spanien. Im Zug saßen wir nebeneinander und kamen ins Gespräch. Wir unterhielten uns über das Wetter und hätten in diesem Moment nie geahnt, dass diese Zugfahrt unser ganzes Leben verändern würde. Am Ende der Zugfahrt tauschten wir noch Telefonnummern und Adressen aus und verabschiedeten uns. Wenige Wochen später lag ein Brief (Telefonate ins Ausland waren undenkbar teuer) von ihr im Briefkasten: Sie konnte mich nicht mehr vergessen und wollte mich in Deutschland besuchen kommen. Einige Tage später kam sie nach einer sehr langen Zugfahrt bei mir in Tübingen an, und ich zeigte ihr mein Leben und den schönen Süden Deutschlands. Wir fuhren in die Berge, auf die Alb, und nach einer Woche war die Entscheidung getroffen: wir wollten heiraten! Zwischen Hochzeit und unserem Kennenlernen im Zug lagen nur zwei Monate. Heute sind wir bereits 30 Jahre glücklich verheiratet und haben drei wundervolle Kinder und eine Katze.

Von Bernie

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Alles begann im Sommer 2015. Bis zu diesem Tag dachte ich, dass die Geschichten von Leuten, die sich am anderen Ende der Welt treffen, verlieben, durch irgendwelche Umstände getrennt werden und letztlich doch wieder zusammen kommen, nur in Filmen existieren. Aber nein, ich lag falsch. Unsere Geschichte ist genauso eine - aber lest selbst. Als wir uns vor anderthalb Jahren in Kroatien zufällig trafen, rechneten wir nicht mal im Traum damit, da zu landen, wo wir jetzt stehen. In dem Sommer redeten wir nicht einmal besonders viel miteinander, eigentlich waren da nur ein Foto, ausgetauschte Handynummern und heimlicher Augenkontakt. Aber auch eine besondere Spannung zwischen uns, die wir damals schon spürten. Irgendwas war da doch. Zurück Zuhause hielten wir den Kontakt. Es war immer etwas Besonderes, wenn ich eine Nachricht von ihm bekam. Ich weiß, das klingt total klischeehaft, aber da war direkt so eine Verbindung zwischen uns. Also entschieden wir, uns zu treffen. Das Problem: Er wohnt in der Nähe von Stuttgart, ich in der Nähe von Bremen. Wir trafen die Entscheidung, uns in der Mitte, in Köln, zu treffen. Während dieses Wochenendes wurde mir klar, dass dieser Junge mir viel mehr bedeutet als nur ein kleiner Sommerflirt. Direkt bei der Ankunft spürte ich diese Vertrautheit zwischen uns und das bestätigte auch unser damaliger erster Kuss. Das machte den Abschied allerdings auch nicht leichter. Zwischen uns liegen 659 km, sechs Stunden Entfernung. Schweren Herzens brachen wir den Kontakt ab. Wie sollte das funktionieren? Zu dem Zeitpunkt glaubte ich nicht an Fernbeziehungen - ich bin doch eher der spontane Abenteuertyp, genau wie er. Und wir dachten, dass eine Fernbeziehung genau das Gegenteil voraussetzt. Aber ihn wirklich gehen zu lassen fiel mir so viel schwerer als erwartet. Es würde mir eindeutig das Herz brechen, und ihm auch. Also doch Herz über Kopf, es ging nicht anders. Ich konnte diesen Jungen nicht aus meinem Leben lassen. Seine Mutter nahm Kontakt mit mir auf und zusammen planten wir einen Überraschungsbesuch für ihn. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Das war der Moment in dem wir alle Zweifel über Bord warfen und uns entschieden, es einfach zu versuchen. Was hatten wir schon zu verlieren? Und tatsächlich nichts. Natürlich sind die Abschiede immer wieder schwer und die 659 km zwischen uns verfluchen wir oft genug, aber ich kann euch sagen: Es lohnt sich. Es lohnt sich wirklich, denn ohne zu zögern kann ich sagen, dass ich die Liebe meines Lebens getroffen habe, am anderen Ende der Welt. Ich könnte mir meinen Franz nicht besser vorstellen. Und wisst ihr was, es funktioniert so super. Wir gehen zusammen auf Konzerte, besuchen Verwandte, waren in Berlin, Hamburg Braunschweig, Osnabrück, Lindau und Köln. Vielleicht kommt Wien ja auch noch dazu. Denn was ich von unserer Geschichte gelernt habe: Hör‘ nicht auf zu träumen. Am Ende findet das Glück immer seinen Weg. Und wir sind glücklich!

Von Lilly

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Das war unser Gewinn:

• 2 Hotelübernachtungen in einem 4* Hotel in der Altstadt von Wien

• ein unvergessliches Candle Light Dinner in romantischem Ambiente

• eine unterhaltsame Fiaker-Fahrt vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten von Wien

• eine süße Versuchung im Café Sacher

• ein beeindruckender Besuch in Schloss Schönbrunn inkl. Eintritt und Führung –  das absolute Highlight für Sissi & Franz Fans.

… und An- und Abreise sind natürlich auch inklusive!